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Die Projektarbeit im Therapiegarten ist in der Abteilung für Psychosomatische Medizin ein nonverbales und damit niederschwelliges Therapieverfahren mit Schwerpunkt Arbeitstherapie. Hier wird den Patienten, die Probleme mit der Verbalisierung von Gefühlen und Kognitionen haben, eine Ausdrucksmöglichkeit angeboten.
Die Gartentherapie bietet die Möglichkeit zur Förderung der Teilhabe am Erwerbsleben, in dem:
Die Gartentherapie hat Auswirkungen auf Kognitionen, Emotionen und das Verhalten. Alle 3 Ebenen sind voneinander abhängig und beeinflussen sich wechselseitig. Der Therapiegarten kann die Bereiche verbinden. Er ist als Kulturgut mit unserem Erfahrungshorizont verknüpft. Gleichzeitig bietet er vielfältige Sinneseindrücke und letztendlich lässt sich in ihm handeln und wirken.
Der Therapiegarten wird in der Mittelrhein-Klinik als "Garten der Sinne" angelegt.
Er bietet 3 verschiedene, therapeutische Möglichkeiten:
Sehen - Hören - Tasten - Riechen - Schmecken
Der "Garten der Sinne" wird zur Zeit von den Patienten der Abteilung für Psychosomatische Medizin gestaltet. Nach Fertigstellung steht er allen Patienten der Mittelrhein-Klinik offen und bietet dann viele Möglichkeiten zur Schulung der Sinne.
Hier gilt es einfühlsam durch z. B.: die Integrierung eines Barfußpfades, entsprechender Pflanzen, Ruheplätzen und Klangspielen eine Gesamtplanung zu schaffen. Für Körperreize wie Hitze, Kälte, Regen und Wind sorgt die Natur.
Den Patienten bietet sich damit eine Möglichkeit, in diesem Bereich zur Ruhe zu kommen und praktische Verhaltensübungen zur Genussorientierung, die z. B. in den Genussgruppen vermittelt wurden, durchzuführen.